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Schüler helfen ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen NS-Opfern in Kiew, Minsk und Moskau.
… war schon vor 25 Jahren aktiv in der Friedensbewegung. Damals, während des Kalten Krieges, zählten im Westen „die Russen“ – der Begriff umfaßte alle Völker der ehemaligen Sowjetunion – zu den Feinden. Gegen dieses Feindbild wendete sich Eberhard Radczuweit, indem er den Kulturaustausch zwischen West und Ost förderte und Ende der 80er Jahre zur Gründung von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. aufrief.
Nachdem der Verein im Januar 1990 ins Leben gerufen war, leitete er alle Projekte des Vereins und setzte sich dabei zwei Schwerpunkte: 1 Aufklärung über Ursachen, Opfer und Folgen des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion und 2. die Hilfe für leukämiekranke Kinder in Russland und Belarus, von denen anfangs fast alle sterben mußten, heute jedoch, auf Grund einer von dem Verein geförderten neuen Krebstherapie, bis zu 70 Prozent geheilt werden können. Diesen beiden Aufgaben widmet sich Eberhard Radczuweit bis heute.